Berufsfelder für Geisteswissenschaftler

Die Uni Würzburg hat zusammen mit der IHK eine Broschüre herausgegeben mit dem Titel „Berufsfelder für Geisteswissenschaftler. Ein Leitfaden für Studierende und Arbeitgeber.“ Auf 28 Seiten wird dort über das Studium der Geisteswissenschaften sowie potentielle Berufsbilder aufgeklärt. Natürlich sind Teile der Broschüre stark auf das Angebot der Uni Würzburg beschränkt, aber die Kapitel „Flexible Generalisten – Ein geisteswissenschaftliches Studium vermittelt mehr als Fachwissen“, „Berufsfelder für Geisteswissenschaftler“, „Sinn und Zweck von Praktika“ sowie „Allgemeine Rahmenbedingungen und Tipps zum Praktikum“ dürften für jeden angehenden Geisteswissenschaftler interessant sein. Ein Blick in die Literaturliste (S. 27) gibt sogar Hinweise auf einschlägige Literatur zum Thema.

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There are 4 comments

  1. Manager

    Leider müssen wir unserem Vorredner „SMP“ widersprechen. Auch in den MINT Fächern ist eine geradlinige Karriere schon lange nicht mehr vorprogrammiert. Viel eher kommt es auf interessante Studienkombinationen und v.a. Praxiserfahrungen bzw. weiterführende Ausbildungen und Aktivitäten an. Noch „schlechter“ als Geisteswissenschaftern geht es de facto Betriebswirten und Juristen. Also kann man hier keinesfalls verallgemeinern. Aber auch wir dürfen uns für die tollen Tipps bedanken und erlauben uns diese entsprechend an die „Zielgruppe“ zu verbreiten. Herzliche Grüsse aus der Schweiz!

  2. SMP

    Ein solcher Leitfaden ist wirklich sehr nützlich und ich hätte mir nach dem Studium ähnliche Informationen gewünscht. Insbesondere bei den Geisteswissenschaften sind die Berufsmöglichkeiten eben komplizierter, als zum Beispiel bei den MINT-Fächern, sofern man kein Lehramtsstudium absolviert hat. Natürlich fallen einem zuerst Radio, Fernsehen oder die Zeitung ein, aber bei weiteren Berufsfeldern wird es schon schwieriger, zumal die Medien oft auch erste Anlaufstelle für die meisten AbsolventInnen sind und oft nur Praktikantenstellen vergeben werden. Ähnlich schwierig gestaltet es sich auch für Studierende der Sozialwissenschaften, zum Beispiel in Politologie. Hier kenne ich viele Fälle, die sich erst ihre Nische suchen mussten, weil das Studium eben keine klaren Berufsfelder in Aussicht stellt.

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