Surftipps April 2014

Hier findest du meine Surftipps aus dem April 2014, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

Der Student ohne Uni – „Die Uni bilde junge Menschen vor allem für die Wissenschaft aus, einige Professoren in Fächern wie Marketing oder Entrepreneurship hätten nie praktisch gearbeitet. Der Arbeitsmarkt aber verlange nach Menschen, die kreativ seien, die gelernt hätten, eigene Ideen zu entwickeln, Projekte zu verwirklichen.“

Die sind auch mal weg – „Alle zwei Jahre darf Schlipf entscheiden, wie viel sie arbeiten möchte. Damit kann sie ihren Job ihrer jeweiligen Lebenssituation anpassen. Anfangs arbeitete sie 35 Stunden die Woche. Dann merkte sie, dass sie mehr Zeit für die Kinder wollte, also reduzierte sie auf 30 Stunden. Wenn die Kinder älter sind, kann sie die Stundenzahl auch wieder erhöhen. Nachdem Trumpf 2011 das Arbeitszeitmodell gestartet hatte, stiegen die Bewerberzahlen um 85 Prozent.“

Digital Humanities: Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften und IT – „Die Universität Würzburg steht mit dieser – sagen wir mal – ›Flexibilität‹ bei der Bezeichnung einer neuartigen Studienrichtung nicht alleine. Denn an rund zehn Hochschulen in Deutschland entwickelt sich derzeit eine Art neues Fach beziehungsweise eine neue Denkrichtung. Ihr Ziel: eine – noch relativ unbestimmte – Synthese von geisteswissenschaftlichen und informationstechnischen Ansätzen. Und für eben diese Liaison zwischen Geist und Technik scheint sich der Begriff ›Digital Humanities‹ mehr und mehr durchzusetzen.“

Ein freier Geist für den freien Markt? – „Geisteswissenschaftler müssen ihren beruflichen Fokus schon frühzeitig – auch in der Promotionsphase – erweitern und ihr persönliches Potential jenseits der fachlichen Qualifikationen herausarbeiten, rät Pallenberg. Nur so könnten Wartezeiten von oftmals einem Jahr vermieden und Einstellungschancen durch Arbeitserfahrung und Engagement gesteigert werden: „Denn das böse Wort ‚Berufserfahrung‘ wird sie stets begleiten und zunächst auch belasten!““

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat auf seiner Website ein Dossier zu den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften veröffentlicht, in dem verschiedene Initiativen und “Freiräume für die Forschung” im aktuellen Förderprogramm vorgestellt werden. Rund 380 Millionen Euro stehen für die Initiativen und Projekte in den nächsten fünf Jahren bereit.

Lern doch mal Deutsch! – „Wie sieht es denn momentan in der Talent-Pipeline aus?“ „Nicht schlecht. Jede Menge Millenials mit guten Competencies.“ „Bloß mit dem Commitment ist das halt bei der Gen Y so eine Sache.“ „Du sagst es. Work-Life-Balance über alles!“

Kognitionspsychologie: 7 Tricks für eine moderne und effiziente Bewerbung – „Wie Sie mit Hilfe des Wissens aus der Kognitionspsychologie Ihre Bewerbung wirksamer in den Köpfen verankern – und wahrscheinlicher eingeladen werden lesen Sie hier. Dabei geht es um die Steuerung der Aufmerksamkeit (Usability im CV) und die Verankerung von Inhalten (wie erreicht man es, dass das Gegenüber sich Dinge besser merkt?).“

Mach mal Pause: 50 Tipps für besseres Entspannen – „Vergessen Sie Multitasking. Einige Studien beweisen, Menschen sind nicht produktiver, wenn sie mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Entspannter sowieso nicht. Im Gegenteil: Oft hindert es sie, konzentriert auf ein Ziel hinzuarbeiten und verursacht Stress. Versuchen Sie lieber Schritt für Schritt vorzugehen.“

„Kopf gerade, nicht wackeln“ – „Frauen müssen verstehen, dass es eben nicht nur um die fachliche Qualifikation, sondern auch um all die Nuancen im Kommunikationsbereich geht. Das ist wichtig, weil wir sonst die Anerkennung nicht bekommen. Die fachlichen Kenntnisse, die in einer Führungsposition gefordert sind, machen nur etwa 50 Prozent aus. Die anderen 50 Prozent bestehen im Ausdruck, im Auftritt, im Charisma und in dem Beherrschen von Machtspielchen. Das ist leider so – nicht nur in der Politik, sondern auch in jedem Unternehmen.“

Über die Ungerechtigkeit von Schulnoten – „Offenbar werden, um seelische Verwundungen zu vermeiden, Schulzeugnisse den Arbeitszeugnissen angeglichen. Wenn ein Schüler die Mitschüler verprügelt, muss der Lehrer schreiben: „Tobias verfügt über gesundes Selbstvertrauen.“ Trinkt eine Schülerin auf dem Schulhof Bommerlunder, heißt es: „Durch ihre Geselligkeit trägt Anna zur Verbesserung des Schulklimas bei.““

Karriere? Keine Lust mehr! – „Ich verdiene halb so viel, aber ich lebe doppelt so gut.“

Die Zukunft der Arbeit in der digitalen Welt – „Das Internet ist ein steter Begleiter. Ob nun Zuhause, bei Freunden oder auf der Arbeit. Wie man jedoch mit dieser “neuen, mobilen Freiheit” am besten umzugehen hat, wissen allerdings die Wenigsten. Weder die “digital Natives”, noch diejenigen, die sicherer im Umgang mit dem Faxgerät sind, als mit dem E-Mail Programm. Die Studie “eEtiquette@work” greift diesen Wandel auf. Den Wandel zwischen den Generationen. Weg von den althergebrachten Arbeitsstrukturen in denen das Büro der Mittelpunkt von technischer und professioneller Infrastruktur ist – hin zur freien, mobilen Arbeitsgestaltung, in der die Cloud, die Telko und die ortsunabhängige Projektarbeit im Vordergrund stehen.“

Souverän vor Menschen reden – „Doof? Ne das ist mein Nachbar, bitte gehen Sie eins weiter.“

Unbeschriebenes Blatt: Tipps zur Selbstdarstellung im Netz – „Mithilfe der folgenden Tipps brauchen Sie sich vor einer möglichen Suche des Personalchefs nicht zu fürchten. Im Gegenteil, Sie können Ihre Online-Präsenz dazu nutzen, den positiven Eindruck, den Sie durch Ihre Bewerbungsunterlagen hinterlassen haben, zusätzlich zu bekräftigen.“

Soll ich gehen oder bleiben? – Herr Burckhart, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, ist also der Meinung ein fester Nebenjob oder eine Partnerschaft sind keine guten Gründe um in einer Stadt zu bleiben. Das sagt der Mann, der selbst von der Schulzeit bis zur Habilitation in Köln geblieben ist.

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