Surftipps Januar 2014

Hier findest du meine Surftipps aus dem Januar 2014, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

Wem bringt der Doktortitel was? – „Egal ob mit oder ohne Doktortitel – in der Gruppe der Sprach- und Kulturwissenschaftler liegen die Einstiegsgehälter bei etwa 35.000 Euro im Jahr. Dennoch kann die Dissertation eine lohnende Investition sein: Laut Statistischem Bundesamt geben 38 Prozent der promovierten Sprach-, Kultur- und Kunstwissenschaftler an, dass der Doktortitel Voraussetzung für ihre jetzige Anstellung gewesen sei. Das ist nach den Naturwissenschaftlern die größte Gruppe. Eine Studie des Institutes für Forschungsinformation und Qualitätssicherung in Bonn zeigt: 60 Prozent wollen in Forschung und Lehre arbeiten – und dafür braucht man natürlich den Doktor.“

Ticktack, Ticktack, Ticktack – „Wer befristet angestellt ist, muss sich mehr anstrengen. Martina Perreng, die Arbeitsrechtlerin beim Deutschen Gewerkschaftsbund, bezeichnet Zeitverträge als „super Instrument für Arbeitgeber, Mitarbeiter gefügig zu machen“. Befristete würden eher Überstunden machen, weniger Urlaub nehmen, Aufgaben erledigen, die gar nicht in ihren Bereich gehören, und auch weniger Geld fordern – aus Sorge, dass ihre mögliche Entfristung sonst in Gefahr gerät.“

Das Master-Tagebuch – „Die Uni verlangt von den Bewerbern, einen sogenannten Studierfähigkeitstest abzulegen. Der Test kostet 99 Euro. Ich bin irritiert: Warum will eine Uni, an der ich einen guten Bachelorabschluss gemacht habe, mich noch auf meine Studierfähigkeit testen?“

Was sich 2014 für Studenten ändert – Kleiner Überblick darüber was sich in diesem Jahr für Studenten ändert.

Die Berliner Medienbranche ist eine unterbezahlte Hölle – „Mit meinem Magisterabschluss in Kunstgeschichte, Philosophie und Anglistik war ich nach sechseinhalb Jahren Studium bereit in der Arbeitswelt loszulegen und begann meinen Karrierestart in besagter Produktionsfirma mit einem raketensteilen Abstieg als – natürlich – Praktikantin. Als nach wenigen Wochen das gesamte, fünfköpfige Redaktionsteam fristlos entlassen wurde, durfte genau eine eiserne Arbeitskraft ihren Platz behalten: meine Wenigkeit.“

„Ich will aber einen richtigen Beruf!“ Warum die Suche nach dem Etikett oft zur falschen Wahl führt – „Was bin ICH eigentlich? Als ich heiratete, wusste ich nicht, was ich dem Standesbeamten sagen sollte. Bin ich Historikerin, Sprachwissenschaftlerin, Pädagogin, Werbetexterin, Journalistin, Projektleiterin, Abteilungsleiterin, HR Consultant oder gar Unternehmerin? „Bunter Lebenslauf“, sagte die NDR-Journalistin, die mich dieses Jahr für NDR Info interviewte. Ich protestierte. Ich empfinde meinen CV als kein bisschen bunt, denn alles baute aufeinander auf. “

Freiwilliger Karriereverzicht: Mit 500 Euro das große Glück – Es heißt Geisteswissenschaftlern sei Karriere nicht so wichtig wie Absolventen anderer Fachbereiche. Ob das mal so stimmt?

3 schlagende Argumente gegen BWL als Erststudium – „Ein natur- oder auch geisteswissenschaftliches Studium fördert, das ist wohl unstrittig, analytische und im Idealfall auch kritische Denkfähigkeit.“

Geisteswissenschaftler beim Berufsstart: „So schön klagt keiner“ – „Wer sucht schon gezielt Germanisten, außer für eine Professur? Geisteswissenschaftler müssen sich rühren und sich alles selbst erarbeiten. Sie sollten nicht darauf warten, dass sie irgend jemand abholt.“

Schöngeist – Was können eigentlich Geisteswissenschaftler? – „Wer es jedoch schafft, ein klares Bild seiner Fähigkeiten zu vermitteln, das potentielle Arbeitgeber auf einen Blick erkennen lässt, was man kann und will, hat deutlich besser Karten.“

Gesucht: Quereinsteiger mit Fachwissen – „Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter großen Unternehmen ergab, dass nur zwei Drittel der befragten Firmen Geisteswissenschaftler beschäftigen. Doch die Studie zeigt auch, dass viele Unternehmen ihnen gegenüber aufgeschlossener geworden sind. Wer etwas anderes als BWL und VWL studiert hat, hat während seiner Zeit an der Uni oft eine andere Methodik kennengelernt – und mit der kann er sich schnell in fremde Themen einarbeiten. Im Vorstellungsgespräch sollten Geisteswissenschaftler diese Kenntnisse in den Mittelpunkt rücken […]“

Ein Studium bringt 2,3 Millionen Euro – „Die Untersuchung geht davon aus, dass Akademiker mit 26 Jahren und damit sieben Jahre später ins Berufsleben eintreten als Personen ohne Abitur. Diesen Rückstand können sie zu Beginn ihrer Karriere nur langsam wettmachen. Dann steigen ihre Gehälter allerdings rapide“

Student ohne Berufserfahrung? 25 Tipps für mehr Praxis im Lebenslauf – „Eines sollte dabei von Anfang an klar sein: Wer während des Studiums Praxiserfahrung sammeln will – und das sollten Sie als Student unbedingt tun – muss dafür zusätzliches Engagement einplanen, Teile seiner Freizeit einsetzen und die eigene Komfortzone hin und wieder verlassen.“

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