Surftipps Juli 2015

Hier findest du meine Surftipps aus dem Juli 2015, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

So gelingt der erfolgreiche Quereinstieg – „Genau mit dieser interdisziplinären Vernetzung beschäftigt sich Gianna Reich auf ihrem Blog „Geisteswirtschaft“ und rät Quereinsteigern: „Raus aus der Komfortzone!“ Am Ende gehe es darum, Arbeitgeber zu überzeugen, warum man nicht nur irgendwie geeignet, sondern schlichtweg der beste Kandidat für den Job ist. „Das klappt nur, wenn man sich in die bestmögliche Startposition begibt“, erklärt sie.“

Jung gründen: Argumente für die Selbstständigkeit – „Ein überzeugender Grund also, erst noch ein paar Lehr- oder Lernjahre zu absolvieren und dann den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen? Nicht wirklich! Es gibt keine steilere Lernkurve für junge Menschen als in der Selbstständigkeit: Wenn Sie für alles die Verantwortung tragen – und zwar jederzeit – dann lernen Sie in einem extrem hohen Tempo. Sie machen zahlreiche Erfahrungen, die Ihnen im Job vorenthalten werden, die dort Chefsache sind.“

Revolution! Warum wir jetzt für eine bessere Arbeitswelt kämpfen müssen – „Nach außen präsentiert man sich als top moderner Arbeitgeber, flexibel, familienfreundlich, respektvoll im Umgang miteinander, Mitarbeiter und Führungskräfte auf Augenhöhe. Im Arbeitsalltag erlebt man dann allerdings meistens nur einen Bruchteil davon. Leistung wird noch immer mit Anwesenheit verknüpft. Wer viele Stunden da ist, leistet auch viel. Ist klar. Anwesenheitskultur und starre Hierarchien walten wie eh und je.“

Bibliotherapeutin – „Stellen Sie sich vor, Sie finden für einen Menschen, dem es nicht gut geht – z. B. wegen Depressionen, Trennung, Angstzuständen etc. – einfach nur das richtige Buch, lesen daraus vor und es geht ihm besser. Und dieser Fund erfolgte nicht zufällig, sondern systematisch und reflektiert: Sie haben einen Einstieg in das Berufsbild der Biblio- und Poesietherapeutin.“

Bewerbungsschreiben: Was Personaler gut finden und was gar nicht geht – Guter Artikel mit konkreten Beispielen, welche Formulierungen wie bei Personalern ankommen.

Wunderwerkzeuge für Geisteswissenschaftler – „Die noch relativ junge Disziplin der „digital humanities“ versucht, geisteswissenschaftliche Forschung mit Informationstechnik voranzubringen. Für herausragende Projekte – zum Beispiel ein Tool zur Erforschung von Briefeditionen – wurde jetzt erstmals in Berlin ein Preis verliehen.“

Das Jetzt ist eine Wartehalle – „Viele denken, man ist selber schuld daran, wenn man halt Kunstgeschichte studiert, aber seit ich einem Freund mit Einser-Master in BWL zugeguckt habe, wie er ein halbes Jahr nach der Uni immer noch keinen Job hatte, weiß ich, dass BWL auch nicht mehr der Heilige Gral der Goldene-Zukunft-Studiengänge ist. Wir sind einfach zu viele. In den letzten Semestern fingen jedes Mal zuverlässig etwa fünfhundert Erstsemester in Heidelberg mit Jura an. So viele Straftaten kann der arbeitslose Rest gar nicht begehen, um all diese Juristen zu brauchen.“

Alle schuften bei uns bis zum Umfallen. Muss ich mitmachen? – „Aber was, wenn die Firma nur aus lauter Workaholics besteht? Chefs, die ihre Teams bis zum Umfallen arbeiten lassen, sind schlechte Führungskräfte. Sie sind Einheizer und keine Menschenentwickler. Gespräche über die Situation mit solchen Einheizern bringen oft wenig, mitunter ist man danach als Underperformer abgestempelt, der den Anforderungen nicht gerecht wird.“

Der Gehaltsatlas 2015 – Berufseinsteiger aus den Geisteswissenschaften verdienen in diesem Jahr durchschnittlich 33.148 Euro. Am besten verdient unsere Berufsgruppe beim Start in den Job in Heidelberg (41.081 Euro) und Mannheim/Ludwigshafen (38.332 Euro).

ErbenermittlerInnen: Das Geschäft mit dem scheinbar besitzlosen Erbe – Wieder ein spannender Job, der aus der Reihe tanzt: ErbenermittlerInnen. Bevorzugt werden Historiker und Genealogen, aber auch Quereinsteiger sind gerne gesehen.

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