Surftipps November 2014

Hier findest du meine Surftipps aus dem November 2014, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

Die Suche nach dem Traumjob kann gefährlich werden – „Die These „Suche dir deinen Traumjob, und du wirst mit deiner Arbeit Erfolg haben“, sehe ich heute sehr kritisch. Sicher, Arbeit soll Freude machen und zur eigenen Persönlichkeit passen. Aber falls man nicht gerade einen gutverdienenden Partner hat, der einen unterstützt, muss sie zuallererst den eigenen Lebensunterhalt sichern. Wenn der Traumjob das nicht leistet, ist er auf Dauer nicht viel wert. Die Jagd nach dem Traumjob kann gefährlich werden, weil sie einen blind macht für die Realität.“

Arbeiten in der PR-Branche – „Wer in der Unternehmenskommunikation tätig werden möchte, muss ein hohes Maß an Offenheit mitbringen. Offenheit für neue Themen und PR-Instrumente etwa. Doch auch ohne Know-how und besonders ohne eine gewisse Affinität geht es nicht. Denn gerade die ist es, die auch die Loyalität zum Arbeitgeber erst möglich macht. Ein Punkt, ohne den eine gute Unternehmenskommunikation nicht denkbar wäre. Denn wer mit den Zielen und Idealen seines Arbeitgebers nicht zumindest weitgehend übereinstimmt, kann diese auch nicht angemessen in der Öffentlichkeit vertreten. Es gilt also, sich vor einer Bewerbung Gedanken darüber zu machen, ob man tatsächlich auch zu dem Unternehmen stehen kann.“

Warum es klugen Menschen sonntags schlecht geht – „2007 stellte Vingerhoets in seiner Pilotstudie zum Thema fest, dass ein überdimensioniertes Pflichtgefühl in Kombination mit fortwährendem Streben nach beruflicher Bestätigung schnell dazu führt, gar nicht mehr abschalten zu können. Dann ist der Körper mit der Umstellung vom Dauerstress zu Erholungsphasen schlicht überfordert.“

Motivationsprobleme: Das richtige Zeitmanagement bei Hausarbeiten – „Wie heißt es doch so schön: Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe. Irgendwann ist der Moment gekommen, an dem man erstaunt feststellt, dass die Zeit im Handumdrehen vergangen ist und der Abgabetermin immer näher rückt. In einem Hauruck-Verfahren muss nun etwas zusammengezimmert werden. Wir haben einige Tipps für besseres Zeitmanagement.“

Geisteswissenschaftler in der Sackgasse? – „In der Zuschrift „Top Ausbildung und kein Job“ rechnete eine Leserin mit ihrem geisteswissenschaftlichen Studium ab. Darauf antwortete eine Leserin: „Lasst euch nicht entmutigen!“ Heute veröffentlichen wir drei weitere Leserbriefe.“

Arbeitsmarkt für Anglisten – „Es ist ein Studium, das seine Absolventinnen und Absolventen vor Herausforderungen stellt, wenn es um die Suche nach dem passenden Job geht: das Studium der Anglistik. Was kann man damit machen? Wo sind Anglistinnen und Anglisten gefragt? Haben sie etwas, was andere nicht haben?“

„Damit kannst Du doch nichts anfangen“: Vom Sinn des Studiums ohne direkten Berufsbezug – „Macht es heute noch Sinn, etwas zu studieren, das im Arbeitsleben keine Entsprechung findet? Ich finde: Möglicherweise sogar mehr als je zuvor, denn der Arbeitsmarkt ändert sich bereits und wird sich noch radikaler ändern.“

Prekariat der Lehre: Hungerlöhne an Hochschulen – „Bei openpetition.de kursiert ein inzwischen von mehr als 2650 Personen unterschriebener offener Brief von Soziologen an die Deutsche Gesellschaft für Soziologie, der alle Kulturwissenschaftler ansprechen sollte. Darin sind die Professoren aufgefordert, sich konsequent für die Verbesserung der Beschäftigungsverhältnisse einzusetzen.“

Geisteswissenschaften Studium: Karrieretipps statt Taxifahren – „Doch vielen Studenten und Absolventen geisteswissenschaftlicher Studienfächer fehlt schlicht Erfahrung in Unternehmen. Daher fällt es ihnen schwer, ihre Kompetenzen und Stärken mit den in Stellenausschreibungen geforderten Fähigkeiten in Verbindung zu bringen und einzuschätzen. Um die fehlende Erfahrung auszugleichen, sollten Sie sich als Student und/oder Absolvent daher mit Young Professionals und berufserfahrenen Arbeitnehmern mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund zusammensetzen und deren Erfahrungen für sich nutzen.“

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