Hubertus Massong: „Greif nach den Sternen“

Ich bin eher durch Zufall auf dieses Video gestoßen, in dem Hubertus Massong, der aktuell im Marketing und Vertrieb für die GEDANKENtanken Akademie tätig ist, von seinem Werdegang erzählt. Und dieser war all alles andere als gradlinig: Kaputte Familie und häusliche Gewalt. Sonderschule und Heim. Alkohol und Polizeigewahrsam. In seinem Vortrag erzählt er, wie er es trotz dieser schlechten Startbedingungen geschafft hat, dem Teufelskreis zu entfliehen und sich seinen Traum zu erfüllen: Zu studieren und beruflich erfolgreich zu sein.

Aber was hat das alles mit dem Thema Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft zu tun? Sehr oft erlebe ich Kommilitonen und Kommilitoninnen, die sehr pessimistisch in ihre berufliche Zukunft schauen. Manche Arbeitsmarktzahlen mögen das bestätigen (siehe Arbeitsmarktchancen für Geisteswissenschaftler), aber ich glaube das häufig wirklich die Motivation und die Zielsetzung darüber entscheidet, wo wir einmal arbeiten werden und wie erfolgreich wir sein werden. Wer schon im 1. Semester die Einstellung hat, dass er froh sein kann nach der Uni überhaupt einen Job zu finden, der wird sicherlich auch Probleme bei der Jobsuche bekommen. Und wer sich keine Gedanken über die eigenen, persönlichen Ziele im Leben macht, der wird es schwer haben seinen Weg zu finden. Und das unabhängig von Studienfach. Wie heißt es doch so schön: „Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.“

In diesem Sinne finde ich den Vortrag und Werdegang von Hubertus Massong äußerst beeindruckend und motivierend und kann euch das Video nur wärmstens empfehlen!

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