Interview mit Julia Büttner, tätig im Bereich Social Media & Employer Branding

Julia Büttner

Julia Büttner

Frau Büttner, Sie haben Germanistik und Journalismus in Karlsruhe studiert sowie Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. Warum haben Sie sich gerade für diese Fächer entschieden?

Aus persönlichem Interesse an Literatur und Journalismus. Ich habe mir vorgestellt, dass ich einmal als Redakteurin im Feuilleton einer großen Zeitung arbeite, da schien mir diese Fächerwahl ganz passend.

Ist Ihr Studium so verlaufen, wie Sie es sich anfangs vorgestellt haben? Gab es Enttäuschungen oder Überraschungen?

Mein Studium hat mir großen Spaß gemacht. Es war abwechslungsreicher, praxisbezogener und interessanter, als ich erwartet hatte. Enttäuschungen habe ich wenige erlebt. Wenn, dann hatten sie meist mit einer gewissen Skepsis einiger Dozenten gegenüber neuen Formen des Journalismus im Internet zu tun. Mein Masterarbeitsthema – „Die Demokratisierung der Literaturkritik im Web 2.0“ – kam z.B. bei einem Professor, der selbst Literaturkritiken bei einer großen, seriösen Zeitung veröffentlichte, gar nicht gut an. ;-)

Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?

Zu etwa gleichen Teilen durch die Unterstützung meiner Eltern und diverse Nebenjobs, meist bei Zeitungen.

Haben Sie sich während Ihres Studiums nebenher engagiert? Und welche Erfahrungen konnten Sie dabei sammeln, von denen Sie persönlich, im Studium oder auch im Job profitiert haben?

Ich habe mich in der Selbstverwaltung meines Studentenwohnheims engagiert und ein Praktikum nach dem anderen gemacht – insgesamt acht Stück in sechs Jahren. Vielleicht ein bisschen übertrieben, aber am Ende war keines davon überflüssig. Ich habe gerade für meine spätere freiberufliche Tätigkeit viele Kontakte knüpfen können und hatte den Vorteil, dass ich schon am Ende des Studiums praktische Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Bereichen vorweisen konnte.

Wie viele Semester haben Sie studiert? Sind Sie damit zufrieden?

Sechs Bachelor- und vier Mastersemester, dazwischen ein Semester Auslandspraktikum. Das war so beabsichtigt und hat auch wunderbar funktioniert.

Sind Sie der Meinung, dass man ein Studium möglichst schnell und diszipliniert abschließen sollte um so früh wie möglich in den Arbeitsmarkt einzusteigen oder sollte man die Unizeit nutzen, um sich selbst auszuprobieren und auch einmal über den Tellerrand zu schauen?

Unbedingt Letzteres – man sollte sich dabei allerdings nicht verzetteln sondern sehen, dass sich aus den Erfahrungen, die man gemacht hat, am Ende eine Art roter Faden spinnen lässt.

Als Sie den Master in Tasche hatten – wie ging es da für Sie weiter? Fiel Ihnen der Berufseinstieg schwer oder leicht?

Da ich schon neben dem Studium viel gearbeitet habe, fiel mir der Start in meine anfängliche freiberufliche Berufstätigkeit relativ leicht. Nicht ganz so einfach war es, mit den bescheidenen Honoraren, die man als freiberuflicher Journalist bekommt, auch finanziell über die Runden zu kommen.

Aktuell arbeiten Sie bei Altran im Bereich Social Media & Employer Branding. Wie darf man sich Ihr Tagesgeschäft vorstellen?

Ich füttere die Social-Media-Kanäle unseres Unternehmens täglich mit aktuellen Themen, führe Interviews mit Mitarbeitern für unseren Blog und bin Ansprechpartnerin für die Kollegen aus dem HR-Bereich bei Themen wie Messeauftritt, Gestaltung von Stellenanzeigen, Websiteinhalten u.v.m.

Was würden Sie Studenten / Absolventen raten, die einmal in Ihrem Beruf / Ihrer Branche tätig werden wollen? Was sollen sie beachten?

Sie sollten so früh und so viel wie möglich Praxiserfahrung sammeln – das ist meiner Meinung nach das A und O.

Würden Sie aus heutiger Sicht gesehen noch einmal Ihr Fach studieren? Oder würden Sie sich dieses Mal für etwas anderes entscheiden?

Ich denke, ich würde wieder die gleiche Wahl treffen – mein Studium hat sich am Ende als recht gute Vorbereitung für den Beruf entpuppt und mir meistens großen Spaß gemacht.


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There are 4 comments

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