Surftipps Januar 2016

Hier findest du meine Surftipps aus dem Januar 2016, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

Warum Eigenpromotion viel zu oft an unnötiger Scham scheitert – „Für sich selbst einzustehen und mit großem Aufmarsch für seine Produkte, seine Dienstleistung oder seine Selbstdarstellung zu werben, ist schwierig, das gebe ich zu. Und jeder Unternehmer würde lügen, wenn er sich diese Angst zu Anfang nicht eingestehen würde. Dabei gibt es eigentlich gar keinen Grund, sich und seine Ideen weniger wichtig zu nehmen. Es geht eher darum, den Mittelweg von Vertrauen und Verkaufen zu finden. Denn klar ist, ewig kannst du deine Dienste nicht umsonst in die Welt raushauen.“

Blogplaner 2016 zum kostenlosen Download – Falls jemand von euch vor hat dieses Jahr einen eigenen Blog zu starten: Kreavida hat einen tollen und kostenlos downloadbaren Blogplaner erstellt.

Wo ist hier der Notausgang? – „Vier von fünf Forschern wollen aus dem Hochschulsystem aussteigen. Warum ist das so?“

Ich bin eine Hausarbeiten-Produktionsmaschine – „Ich fühle mich wie eine Hausarbeiten-Produktionsmaschine. Wenn ich in den Semesterferien in der leisen, bis auf den letzten Platz besetzten Bibliothek vor dem Bücherstapel sitze und das Deckblatt einer alten Hausarbeit für die Neue anpasse – dann habe ich vergessen, was mich an diesem Studium so interessiert. Dabei wollte ich doch nach meinem Abschluss mit Wissen, Zitaten und Namen um mich schmeißen können. Wirtschaftspolitik wirklich verstehen. Analysieren können, wie wir Rassismus und andere Ungerechtigkeiten dieser Welt überwinden werden.“

Was können Online-Marketer von Sprachphilosophen lernen? – „Um aber effektiv im Online-Marketing mit Sprache arbeiten zu können, ist es sinnvoll, sich einmal zu fragen: „Was ist Sprache?“ In der Philosophie ist dies keine unbekannte Frage.“

In der Metaphern- Maschine – „Die gängigen wirtschaftswissenschaftlichen Modelle bräuchten also dringend ein entsprechendes Tuning. Und: Die Ökonomik müsste sich endlich von dem Gedanken verabschieden, eine exakte Wissenschaft sein zu wollen. Ökonomisches Handeln – das immer auch menschliches Verhalten einschließt – wird sich niemals so exakt berechnen lassen wie die Hebelkräfte von Kränen, auch wenn sich die sogenannte Behavioral Economics alle Mühe gibt, komplexe Modelle zur Berechnung menschlichen Verhaltens zu entwickeln. Schließlich sollten sich die Ökonomen endlich auf ihre geisteswissenschaftlichen Wurzeln besinnen und die blinden Flecken in ihren Modellen analysieren. Dabei würden unter anderem so erstaunliche Dinge zutage treten wie die Erkenntnis, dass unser ökonomisches Verhalten und unser Verständnis oder Missverständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge zu einem großen Teil von unserer Art des Sprechens darüber abhängen.“

Meine ersten 100 Vorstellungsgespräche als Chefin und was Bewerber daraus lernen können – Wichtige Insidertipps zur Bewerbung aus der Sicht einer Chefin.

„Sie sind völlig überqualifiziert“ – „Kann ein Doktortitel der Karriere im Weg stehen? „Das kommt auf den Studiengang an“, sagt Ingrid Arbeitlang vom Hochschulteam der Agentur für Arbeit: „In den Naturwissenschaften ist die Promotion kaum wegzudenken.“ Bei Geisteswissenschaftlern hingegen sei die Lage anders. Nach vielen Jahren des wissenschaftlichen Arbeitens könne so manchem der Weg ins Berufsleben schwerfallen.“

Masterstudium für Geistes- und Sozialwissenschaftler – „Martin Huber vom Deutschen Germanistenverband hält es für wichtig, dass die Studenten ihre Fähigkeiten besser verkaufen, etwa in Vorstellungsgesprächen für Praktika. „Ich habe den Eindruck, dass sich Geistes- und Sozialwissenschaftler zu wenig zutrauen. Dabei eignen sie sich im Studium an, Sachverhalte gut systematisch einzuordnen und zu analysieren. Das sind wichtige Kompetenzen“, sagt Huber. Neben den Studieninhalten sind Praktika besonders wichtig, um das Berufsfeld kennenzulernen. Denn so findet man heraus, ob der Arbeitsalltag tatsächlich zu den eigenen Vorstellungen passt.“

Berufschancen: Diese Fähigkeiten brauchen Sie morgen – „Menschen, die Produkte und Ideen verkaufen – oder anderen etwas kompetent beibringen und erklären können, Verkäufer und Lehrer, sind gut aufgestellt.“

Darauf achten Recruiter im Lebenslauf – „Typische deutsche Lebensläufe – Wer soll die eigentlich lesen? Streng chronologisch listen Bewerber ihre beruflichen Stationen auf und auch immer noch die Minijobs, die sie als Schüler oder Studenten in Boutiquen und Bäckereien hatten. Wenn ich so etwas vor mir auf dem Bildschirm sehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich möchte aus einem Lebenslauf schnell herauslesen können, wo die Person jetzt steht, was sie kann und wohin sie sich entwickeln möchte. So ähnlich sehen es auch professionelle Recruiter. Sie scannen Lebensläufe in einer halben Minute und entscheiden dann, ob sie mehr Zeit auf die Bewerbung verwenden wollen.“

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