Surftipps März 2015

Hier findest du meine Surftipps aus dem März 2015, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

Klappt nicht, macht nix: Warum Scheitern der Karriere helfen kann – „In unserem Beruf müssen wir uns bei jedem Auftrag etwas Neuem stellen. Da hilft es, dass wir schon so viel ausprobiert und dabei auch einige Niederlagen erlebt haben.“

Die vier Bereiche der Potenzialanalyse – „Um eine aktive und initiative Bewerbungsstrategie entwickeln zu können, geht es zunächst immer um die Frage aller Fragen: Was kann ich? In Zuspitzung: Was habe ich für den Arbeitsmarkt zu bieten? Aber was so einfach klingt, hat es richtig in sich. Da geht es um die eigenen Fähigkeiten, um Potenziale und um deren Relevanz für den Arbeitsmarkt. Das macht Arbeit und ist ein anspruchsvolles Projekt.“

Debatte über transparente Gehälter: Zeigt her eure Löhne – „Der Vorstoß ist richtig, weil er Ungerechtigkeiten beseitigen kann. Über das Gehalt entscheiden oft nicht nur Qualifikation und Engagement, sondern auch Hartnäckigkeit oder der gute Draht zur Chefetage. Im Kollegenkreis ist kaum bekannt, welche Spielräume es gibt und wie sich die Gehälter warum unterscheiden. Über das eigene Einkommen sprechen die Wenigsten.“

Pragmatisch bis zum Umfallen – „Warum sind Wissenschaften, allen voran Geisteswissenschaften, denn nicht marktfähig? Warum lassen sich ihre beziehungsweise die auf ihnen beruhenden Leistungen (selbst wissenschaftsintern) so schlecht verkaufen?“

Ein freier Geist für den freien Markt? – Für die Promotionsstudenten hat sie noch einen praktischen Tipp parat: „Es ist gerade für Geisteswissenschaftler bei einer Bewerbung unglaublich wichtig, den eigenen potentiellen Nutzen für den Arbeitgeber klar zu formulieren. Bei aller Qualifizierung darf man aber auch nicht vergessen, dass es meist die Persönlichkeit ist, die beim Bewerbungsgespräch den Ausschlag gibt.“

Mindestlohn für Praktikanten: Und plötzlich bekommt sie das Doppelte – „Es sah daher nach düsteren Zeiten für Berufseinsteiger aus, denn ohne lange Praktika weniger Praxiserfahrungen – und damit schwindende Chancen auf einen reibungslosen Jobeinstieg. Mittlerweile deutet einiges darauf hin, dass es so schlimm nicht kommen wird. Das Praktikum lebt noch, und es scheint, als wolle und könne die deutsche Wirtschaft auf die fleißigen Helfer von der Uni nicht so recht verzichten.“

Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft – Toller und umfangreicher Artikel zu den Berufschancen von Geisteswissenschaftlern, bei dem ich auch um meine Einschätzung gebeten wurde.

Sebastian Guggolz, Verlagsgründer Guggolz Verlag – Sebastian hat in Hamburg im Hauptfach Kunstgeschichte und im Nebenfach Germanistik und Volkskunde studiert. Nach seinem Studium hat er erst als Volontär und später als Lektor in einem Berliner Verlag gearbeitet. Im Anschluss daran hat er sich als Verleger mit seinem eigenen Verlag, dem Guggolz Verlag, selbständig gemacht.

Arbeiten nach dem Lustprinzip – Führungskraft in Teilzeit, Sparen für das Freizeit-Konto oder Rentnerin auf Abruf: Manche Firmen lassen ihre Beschäftigten arbeiten, wie sie wollen. Fünf Arbeitnehmer berichten.

Wie wichtig ist Geld? – „In der Regel geht der Entscheidung, sich beruflich ganz neu orientieren zu wollen, eine schwere innere Krise voraus. Um da gar nicht erst hineinzugeraten, raten die Düsseldorfer Entwicklungshelfer den Hochschulabsolventen, von Anfang an ihren Neigungen zu folgen. In Deutschland sei immer noch die irrige Annahme verbreitet, Karriere verlange, innere Hürden zu überwinden und einen steinigen Weg zu gehen, so Röttgen. „Das Gegenteil ist der Fall: Wer das tut, was ihm Freude bereitet und ihm leichtfällt, hat große Chancen, nicht nur erfolgreich zu sein, sondern zudem ein erfülltes Berufsleben zu führen.“

Erfolgreich als Theaterwissenschaftler – „Wo man schließlich landet hängt auch – wie eingangs bereits erwähnt- sehr stark von den Praktika und Studentenjobs ab, die man macht. Nur durch das Ausprobieren während des Arbeitens in unterschiedlichen Sparten von Theater, Film, Fernsehen, Verlag etc. kann man im Ausschlussverfahren herausfinden, was passt und was nicht.“

Tipps zum verdeckten Stellenmarkt – „Experten schätzen, dass zwei Drittel aller Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben werden. Stattdessen wird auf andere Kanäle vertraut, wie persönliche Kontakte und Empfehlungen. Wie kann man sich als Bewerberin und Bewerber auf diesen verdeckten Arbeitsmarkt einstellen? Wie bekommt man einen Fuß in die Tür? Redaktionsleiter Andreas Pallenberg gibt dazu acht Tipps.“

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