Surftipps März 2016

Hier findest du meine Surftipps aus dem März 2016, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

Netzwerken lohnt sich – „Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat etwa 13 000 Betriebe in Deutschland befragt, über welche Kanäle sie freie Stellen ausschreiben – und, auf welchem Weg dann tatsächlich die passende Neubesetzung gefunden wird. Das Ergebnis: Bei beinahe jeder dritten Einstellung im vergangenen Jahr seien persönliche Kontakte ausschlaggebend gewesen. Erst mit Abstand folgte demnach die Vermittlung über die Arbeitsagentur und Inserate in Zeitungen oder Zeitschriften.“

Alles nervt? Dann schafft doch mal Tatsachen, ihr Luschen! – „Ihr seid einfach nur zu bequem, sagt ihr? Zu ängstlich, sage ich! Denn Tatsachen schaffen, ist nicht unbedingt etwas Angenehmes, aber befreiend. Einfach mal machen, lautet das Credo. Und hier geht es nicht darum, sofort das Leben umzupflügen, als gäbe es kein Morgen mehr, und jedem in seiner nahen Umgebung eine verbale Watschen zu verpassen, sondern einfach mal wirklich danach zu handeln, nach dem uns schon lange der Sinn steht.“

Regelstudienzeit lässt sich kaum einhalten – „Im Durchschnitt dauert es 7,7 Semester bis Bachelorstudenten den Abschluss in der Tasche haben. Das zeigen die Ergebnisse des Campus-Barometers 2015.“

Herr Lenz, warum müssen Ihre Studenten Pornos schreiben? – „Die Schüler haben davon sehr viel – nämlich aufgeklärte Lehrer. Mir ist klar, dass man Erotik und Porno nicht in der Schule unterrichten kann. Aber wir leben in einer sehr sexualisierten Gesellschaft. Da ist es wichtig, dass Lehrer nicht jedes Mal knallrot werden, wenn ein Schüler „Pimmel“ sagt und alle anfangen zu gibbeln. Aber wenn der Lehrer gelernt hat, analytisch mit dem Thema umzugehen, kann er dem Wort das Tabu nehmen. Das können meine Studenten jetzt: abgeklärt an ein sehr emotionsgeladenes Thema herangehen. Und das bringt im Schulalltag sehr viel.““Die Schüler haben davon sehr viel – nämlich aufgeklärte Lehrer. Mir ist klar, dass man Erotik und Porno nicht in der Schule unterrichten kann. Aber wir leben in einer sehr sexualisierten Gesellschaft. Da ist es wichtig, dass Lehrer nicht jedes Mal knallrot werden, wenn ein Schüler „Pimmel“ sagt und alle anfangen zu gibbeln. Aber wenn der Lehrer gelernt hat, analytisch mit dem Thema umzugehen, kann er dem Wort das Tabu nehmen. Das können meine Studenten jetzt: abgeklärt an ein sehr emotionsgeladenes Thema herangehen. Und das bringt im Schulalltag sehr viel.“

Wie ticken Personaler? Ein offener Brief an Bewerber – „Haben Sie schon einmal über sich nachgedacht? Können Sie sich selbst einschätzen, mit Ihren Stärken und auch Grenzen umgehen? Haben Sie die Fähigkeit zur Selbstreflexion? Denn ich bin der Meinung, dass diese Fähigkeit einfach wichtig ist, um in meiner Firma zu arbeiten. Wer sich nicht hinterfragt, kann sich nicht verbessern. Wer seine Grenzen nicht kennt, neigt zur permanenten Überforderung. Wer seine Stärken nicht kennt, kann diese nicht gezielt einsetzen.“

Ein Literatur-Professor hat für uns die Texte deutscher Rapper analysiert – „Seit sich das Feuilleton mit Straßenrap beschäftigt, Politiker öffentlich mit Rappern kommunizieren und HipHop Einzug in die Mainstreamkultur hält, stellen sich immer mehr und—vor allem—immer größere Fragen zu der Kunst des Rap. Zum Beispiel: Wie qualitativ hochwertig sind die Lyrics der Deutschrapper? Ist Haftbefehl wirklich ein Meisterdichter? Könnte Kollegah Goethe im Faustkampf besiegen? Und: Kann ein neuer Teil CCN die Welt retten? Fragen über Fragen. Wir versuchten Antworten zu finden, indem wir einen Experten heranziehen, da wir es so im Journalismus-Studium und bei Jan Böhmermann gelernt haben.“

Generationswechsel auf dem Arbeitsmarkt – „Bis 2020 wird die Generation Y rund 50 Prozent der Arbeitnehmer/innen auf dem Arbeitsmarkt stellen. Die ältere Generation ist bald in der Minderheit. Das kann für Reibungspunkte sorgen, muss aber nicht.“

Mit einem Literaturstudium findest du später bestimmt keinen Job? Von wegen! – „Mir hat es sehr geholfen, mich recht früh umzuhören, welche Möglichkeiten man als Geisteswissenschaftler hat und mit Hilfe der Praktika herauszufinden, welcher Bereich mir liegt. Das gab mir ein handfestes Ziel und ich fühlte mich nie wirklich in der Luft hängend. Gerade im Bereich Literatur sind Praktika und anderes Engagement einfach sehr wichtig, um ein individuelles Profil zu bekommen und sich etwas von der Masse abheben zu können. Dass das viel Zeit und Herzblut fordert ist natürlich klar. Wichtig ist auch, offen allen und allem gegenüber zu sein, denn oft sind es kleine Gespräche oder Dinge, die große Türen öffnen.“

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