Surftipps November bis Januar

Hier findest du meine Surftipps von November 2016 bis Januar 2017, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

„Wer eine Großstadtbibliothek leiten möchte, braucht Management-Kenntnisse“ – „Neue Aufgaben, neue Studiengänge, neue Jobs: Konstanze Söllner, Vorsitzende des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare, erklärt, wie sich das Berufsfeld verändert und wie der Berufseinstieg gelingt.“

So arbeiten Ghostwriter – „Liebesbriefe, Sachbücher, Werbetexte, Reden, Blogartikel: Ghostwriter schreiben im Namen anderer. Ihr Name taucht dabei nicht auf. Hier erzählen drei Ghostwriter, wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind.“

Gehälter in der Werbeagentur – „Im Mittelfeld der Auswertung liegen PR-Manager (40.991 Euro) und Controller (40.159 Euro). Es folgen Beschäftigte als Texter (39.065 Euro) sowie Projektmanager (38.672 Euro) und Marketing Manager (38.451 Euro).“

Virginia Kalla, Online-Redakteurin bei Employour – „Schon während des Studiums der Germanistik und Anglistik an der Universität Duisburg-Essen bewirbt sich Virginia Kalla als Werkstudent bei Employour. Nach Abschluss des Studium steigt sie Vollzeit als Volontärin in der Online-Redaktion ein.“

Hört auf, den Menschen als Produktionsmittel zu betrachten! – „Hierfür ist es hilfreich, die zweite, unkonventionelle Lesart des Begriffs Human Resources näher zu betrachten. Bei dieser Variante liegt die Betonung auf dem ersten Wort, es geht um das spezifisch Menschliche an der Ressource Mensch. Um das, was uns human macht, das, was ein Algorithmus absehbar nicht reproduzieren kann. Beispielsweise unsere Emotionen und unsere Kreativität, die Fähigkeit, Sinn zu empfinden und sinnstiftend auf andere zu wirken. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies die wahren Potenziale eines jeden Unternehmens sind, die vielerorts nur zu einem Bruchteil gewürdigt werden.
Um diesen Schatz zu heben, müssen wir unsere Haltung ändern und das HR-Denken auf den Kopf stellen: Wir müssen dafür sorgen, dass Unternehmen (wieder) zum Menschen passen.“

Bringt Big Data die Geisteswissenschaften voran? – „Der Altphilologe und Informatiker Gregory Crane will Geisteswissenschaften um Big-Data-Methoden erweitern. Im Interview erklärt der Humboldt-Professor für Digital Humanities an der Universität Leipzig, wie er eine Ideengeschichte von der Antike bis heute erstellen will, wie solche Methoden sein Fach verändern werden und wieso Philologen lernen müssen zu programmieren.“

Science-Fiction-Meilenstein „Arrival“ – „In dessen Zentrum steht die Sprachwissenschaftlerin Louise Banks, von Amy Adams mit stiller Eindringlichkeit verkörpert. […] Louise wird von Colonel Weber (Forest Whitaker) rekrutiert, als Linguistin soll sie das US-Militär bei der Kontaktaufnahme mit einem Alien-Schiff unterstützen, das über einer unbesiedelten Ebene in Montana seine Position hält.“

Die Sprachlandschaft einer Stadt – Neu entdeckt: die App Lingscape, mit der man Sprache im öffentlichen Raum fotografieren und auf einer Karte dokumentieren kann.

Geisteswissenschaftler an die Macht – „Es gibt Bereiche wie die Fahrzeugkonstruktion oder Laborarbeit, wo Ingenieure beziehungsweise Chemiker nah an dem bleiben, was sie im Studium gelernt haben. Aber häufig, da haben Sie recht, geht es eher um, sagen wir, Metakompetenzen, die man an der Uni erworben hat. Und hier unterscheiden sich Geisteswissenschaftler in unseren Augen von Studenten anderer Fachrichtungen: Etwa in der Frage, wie sie Probleme strukturieren, oder allein schon, welche Probleme sie interessant finden. Oder wie sie zur Lösung kommen.“

Geisteswissenschaften: Befristete Jobs, unsichere Zukunft. Ist es das wirklich wert? – „Aber nun, mit Ende 20, wenn alle Freundinnen nach und nach heiraten und in die Kinderplanung einsteigen, da stellt sich mir die Frage, ob es das wert ist. Meine Bedürfnisse haben sich geändert – dass das eintreffen würde, daran habe ich mit Anfang 20 nicht gedacht. Auch ich will plötzlich Familie, ein Nest, und sesshaft werden. Will ich da noch in der Wissenschaft arbeiten, einem Bereich, in dem man sich von Befristung zu Befristung hangelt? In dem ich immer bereit sein muss, ans andere Welt zu ziehen, nur für einen Job?“

Women in Tech – „Heute erzählt uns Paula Landes, Kommunikations- und PR-Beraterin sowie Inhaberin von Mocial Sedia, Parketing & MR, ihre Geschichte. Die gelernte Außenhandelskauffrau für Medizintechnik studierte Literatur, Kunst, Medien und Wirtschaft (BA), sowie Kulturwissenschaft (MA) mit einem Schwerpunkt auf Medien und Film in Konstanz und Delhi, Indien. Die Referentin für PR und Social Media, schreibt auch für den Südkurier und leitet seit 2012 das Quartier Rhein-Main der Digital Media Women e.V. 2013 hat sich Paula selbstständig gemacht und bietet ihren Kunden seitdem Support in Sachen Social Media, Marketing und PR.“

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